• Pascal Rogawski

24 Stunden und doch keine Zeit...



Gefühlt steht gerade alles still. Homeoffice & Kontaktverbot gehören zur Normalität und unser Sozialleben muss so gut es geht runtergeschraubt werden. Wir entschleunigen unseren Alltag und es fällt uns schwer, feste Strukturen und Motivation für Arbeit und Sport beizubehalten während die eigenen vier Wände immer enger werden.

Entweder beißen wir die Zähne zusammen und warten darauf, dass der tägliche Wahnsinn wieder seinen Lauf nimmt… Oder wir nutzen die Möglichkeit, unser eigenes Zeitmanagement zu evaluieren und optimieren. Uns selbst den Spiegel vorhalten, warum wir keine Zeit für Hobbies und Familie haben oder wir abends nach Hause kommen und der Akku leer ist. Vor allem aber warum wir das Gefühl haben, dass der Tag nicht genug Stunden hat und wir ständig das Gefühl haben hinterher zu rennen.

Ich weiß wovon ich spreche, denn ich werde täglich mit diesen Dingen konfrontiert. Egal ob privat oder im Coaching. Wie soll ich ein guter Coach/Arbeitgeber/Mitarbeiter/Elternteil werden, wenn ich selbst teilweise in Schockstarre verfalle und mir alles zu viel wird?

Du musst nicht alles perfekt können und Perfektion ist nicht das Ziel. Wichtig ist es, jeden Tag ein bisschen besser zu werden. Dafür möchte ich dir Tipps zur Erhöhung deiner persönlichen Produktivität geben, an denen ich mich täglich orientiere. Sag nie wieder, du hättest „keine Zeit“!

  1. Ziele sind wichtig, aber auch der Weg dahin. Jeder weiß, dass Ziele wichtig sind und dem Leben einen Leitfaden geben – nur ist ein Ziel allein nichts wert! Oder bist du schonmal mit dem Auto in den Urlaub gefahren, ohne vorher den schnellsten oder kürzesten Weg zu checken? Vielleicht schon, aber dann darfst du dich nicht wundern stundenlang im Stau zu stehen oder Umwege zu fahren… Ziele wie ein Halbmarathon zu schaffen funktionieren nur mit einem Trainingsplan, beispielsweise drei Mal die Woche laufen zu gehen. Egal ob im Sport, Beruf oder für etwas anderes – schreibe deinen Trainingsplan!

  2. Viele Wege führen nach Rom. „Das habe ich schon immer so gemacht.“ „…kenne ich garnicht anders.“ Aussagen wie diese hört man oft in Zusammenhang mit nicht erreichten Zielen. Dabei muss das gesteckte Ziel nicht zwangsläufig utopisch sein, vielleicht war der Weg dahin einfach nicht der richtige. Bilde dich in deiner Branche weiter, suche nach neuen Möglichkeiten effizienter zu arbeiten und konkurrenzfähig zu bleiben. Ganz egal ob neues Werkzeug, bessere Software oder Unternehmensstrukturen. Halte die Augen offen! Nur weil du seit 20 Jahren denselben Weg zur Arbeit nimmst, heißt das nicht, dass er auch der beste ist. Vielleicht wurde vor fünf Jahren eine neue Schnellstraße gebaut. Du verstehst worauf ich hinauswill…

  3. Setze Fristen für Listen Denk an deine Zeit in der Schule zurück. Hausaufgaben sollten bis morgen gemacht, die Mathe-Klausur wird am Freitag geschrieben, der Physik-Vortrag bis nächste Woche fertig sein. Warum sollte es im späteren Leben anders sein? Termine dienen als Leitfaden und geben Struktur in deinen Alltag. Dadurch priorisierst du Aufgaben nach Wichtigkeit und arbeitest produktiv deine Liste ab, sodass sie nach ein paar Wochen nicht aussieht wie eine Einkaufsliste.

  4. Du muss nicht immer erreichbar sein. Jeder weiß es, niemand macht es tatsächlich. Benachrichtigungen, E-Mails, „dringende“ Anrufe plagen den Alltag und stehlen eure Aufmerksamkeit. Wenn du ständig für jeden erreichbar bist, kommst du zu kurz und hängst hinterher und schleppst einen Rattenschwanz mit dir rum. Lege dir feste Zeitfenster, deine Mails oder Telefonate zu beantworten damit du dich voll und ganz auf deine Aufgaben fokussieren kannst.


Denn keine Zeit zu haben ist keine Tatsache, sondern deine Entscheidung!

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